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Das Naturschutzgebiet Randecker Maar.

Rund 110 Hektar umfasst das Naturschutzgebiet Randecker Maar. Es wurde 1990 gegründet und liegt am Nordhang der Schwäbischen Alb, inmitten des Biosphärengebiets. Das Maar entstand vor rund 17 Millionen Jahren. Bei einer Vulkanexplosion entstand der Krater, welcher einen Durchmesser von etwa 1,2 Kilometer hat. Die umlaufenden Tuffwälle und der wasserundurchlässige Schlot füllte sich bald mit Wasser und Sedimenten. Der Maarsee hatte für viele Millionen Jahre eine Wassertiefe von über 100 Meter und war die Heimat von vielen Tiergattungen. In den fossilreichen Sedimentschichten konnten Wasserpfanzen, Süßwasserschnekcen, Schildkröten und Alligatoren nachgewiesen werden. Rund um den See gab es eine tolle Vegetation. Sie bot Schutz und Nahrung für die unterschiedlichsten Gattungen im Jungtertiär. Wann der See austrocknete ist nicht bekannt.

Heute ist das Maar ein Fenster in die Vergangenheit. Die kostbartsten Funde aus den Seeablagerungen werden heute im Museum für Naturkunde Stuttgart, sowie in der Universität Tübingen und im Museum Hauff in Holzmaden ausgestellt.

Das Randecker Maar im Wechsel der Jahreszeiten.

Heute ist ist diese einzigartige Naturerscheinung und die nahe Zipfelbachschlucht ein beliebtes Wanderziel. Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen ist der Wanderparkplatz bei Bissingen-Ochsenwang. Der nordöstliche Teil des einst kreisrunden Einschnitts, wurde mit dem Rückzug des Albtraufs abgetragen und öffnet sich hin zum Albvorland. Von hie haben Sie einen tollen Blick hinuter auf die Limburg bei Weilheim.
Gute Informationen zum Naturschutzgebiet finden Sie auf der Homepage, der Forschungsstation Randecker Maar www.randecker-maar.de .

Winter am Randecker Maar

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