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Der Geologie-Lehrpfad in Neckartenzlingen.

Der Geologie-Lehrpad in Neckartenzlingen gibt interessante Einblicke in den Abbau des Sandsteins. Der Weg ist rund 2,5 km lang und besteht aus 6 Schautafeln. Start ist an der Wandertafel am Marktplatz von Neckartenzlingen.
Dieser interessante Weg wurde vom Schwäbischen Albverein angelegt. Er erinnert an eine der wichtigsten Einnahmequellen der Ortschaft, dem Abbau des Sandsteins. Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts gab es über 20 Steinbrüche rund um Neckartenzlingen. Der hier abgebaute Sandstein war von hervorragender Qualität und war perfekt für Mühlsteine.
Er wurde aber auch beim Bau des Ulmer Münster und des Kölner Doms verwendet.
Aber auch die Zehntscheuer, die Kirche und das Rathaus von Neckartenzlingen wurden aus diesem Material erbaut. Auch noch heute wird Sandstein gewerbsmäßig abgebaut. Der harte Sandstein kommt meistens als Fassadenstein zur Anwendung, der weichere bildet die Grundlage für den Kalksandstein. Er wird auch Stubensandstein genannt., da er früher zum Scheuern von Fußböden verwendet wurde.

Das Pfarrhaus in Neckartenzlingen. Es wurde aus dem heimischen Sandstein erbaut.

Die 6 Tafeln beschreiben den Stubensandstein, den Übergang vom Keuper zum Jura, geben Informationen zum Schotter in unterschiedlichen Höhenlagen, sowie zur Geschichte und zur Neckartenzlinger Landschaft.

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